Die neue VDMA Luftfilterinformation bietet wertvolle Hilfestellung beim Übergang von DIN EN 779 zu DIN EN ISO 16890

Camfil KG

Seit Juli 2018 gilt die neue Luftfilternorm DIN EN ISO 16890 „Luftfilter für die allgemeine Raumlufttechnik“ und löst somit DIN EN 779 ab. Die aktuell hierzu erschienene VDMA Broschüre „Luftfilterinformation (2018-06)“ bietet Herstellern, Händlern und Betreibern wertvolle Hilfestellung für den Übergang.

Frankfurt, 25.09.2018 - Die Feinstaubbelastung steigt stetig. Das Umweltbundesamt schätzt, dass jährlich in Deutschland etwa 47.000 Todesfälle auf die Wirkung von Feinstaub zurückzuführen sind. Einen wichtigen Beitrag zu mehr Gesundheit leisten effektive Filtersysteme in raumlufttechnischen Anlagen, die den Feinstaub der Außenluft abscheiden.

Vor diesem Hintergrund wurde mit DIN EN ISO 16890 „Luftfilter für die allgemeine Raumlufttechnik“, eine auf die aktuelle Feinstaubsituation ausgerichtete Norm geschaffen. Umfangreiche sowie detaillierte Prüfverfahren zur Ermittlung der wichtigsten Kenndaten von Luftfiltern sind hierin enthalten. Die Abscheideleistung der Luftfilter hat einen praxisnahen Bezug zu den aus der Umwelttechnik bekannten Partikelkollektiven PM10, PM2,5 und PM1.

Zur Unterstützung von Herstellern, Händlern und Betreibern, hat der Arbeitskreis Luftfilter im VDMA, die neue VDMA Luftfilterinformation (2018-06) erarbeitet. „DIN EN ISO 16890:2017: Ein Schritt zu mehr Praxisnähe“ befasst sich detailliert mit den durch die neue Norm gegebenen Änderungen. Der Übergang von der bisherigen Norm zu DIN EN ISO 16890 wird hierdurch erleichtert. Neben Erläuterungen zu Feinstaub und Feinstaubklassen bietet die Informationsbroschüre wertvolle Hilfestellung im Hinblick auf aktuelle Anforderungen an Luftfilter.

„Die ISO wird in bedeutenden Regelwerken wie der DIN EN16798, der VDI 6022 und der Eurovent 4/23 als Referenznorm verwendet“, sagt Dr. Henrik Badt, Vorsitzender des Arbeitskreises Luftfilter im VDMA. „Es war uns wichtig, diese Zusammenhänge verständlich darzustellen. Denn RLT-Filtration definiert sich zukünftig auf Basis von Vorgaben der Weltgesundheitsorganisation WHO.“

Die VDMA Luftfilterinformation steht anbei zum Download bereit.

 

Kontakt:
Thomas Damm
VDMA e.V.
Fachabteilung Klima- und Lüftungstechnik im
Fachverband Allgemeine Lufttechnik
und
Arbeitsgemeinschaft Instandhaltung Gebäudetechnik (AIG)
Lyoner Str. 18
60528 Frankfurt am Main


Tel. 069/66 03-12 79
Fax 069/66 03-22 79
Mail thomas.damm@vdma.org

 

Arbeitskreis Luftfilter im VDMA:
Führende deutsche Hersteller von Luftfilter arbeiten unter dem Dach des VDMA im Arbeitskreis zusammen. Ungeachtet ihrer Rolle als Wettbewerber am Markt greifen die Mitgliedsunternehmen aktuelle und langfristige Probleme und Themen auf, diskutieren diese und erarbeiten Lösungen und Hilfestellungen.

Fachabteilung Klima- und Lüftungstechnik im VDMA:

Die Fachabteilung betreut rund 80 namhafte Hersteller von lüftungstechnischen Anlagen, Komponenten und Bauelementen für häusliche, gewerbliche und industrielle Anwendungen.

Im Normenausschuss Maschinenbau (NAM) im DIN führt die Fachabteilung die nationalen Spiegelausschüsse zu Luftfilter (CEN/TC 195 und ISO/TC 142), Ventilatoren (CEN/TC 156/WG 17 und ISO/TC 117) sowie Raumlufttechnische Zentralgerate (CEN/TC 156/WG 5).

 

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